Hochwasserschutzmauern - Die bestehenden Ufer- bzw. Hochwasserschutzmauern sind durchgehend in schlechtem Zustand und zu niedrig. Deshalb werden neue Hochwasserschutzmauern aus Stahlbeton errichtet, die mit ortstypischen Natursteinen verblendet werden. An drei Stellen im Bereich „An der Beke /Ortspoth“ sind Dammbalkenverschlüsse vorgesehen. Aus ökologischen und kulturhistorischen Gründen wird ein Mauerabschnitt am Kannenmirkshof erhalten.
Verbreiterung des Fließquerschnitts - In Bereichen, in denen es die örtlichen Platzverhältnisse erlauben, werden vorhandene Ufermauer abgerissen und durch abgeböschte Ufer ersetzt. Die Übergangsbereiche zwischen Mauer und Böschung werden durch Gabionen abgefangen.
Brücken - Die Brücken "An der Beke", "Gogrevenstraße" und der Steg sind aus hydraulischer Sicht Engstellen im Verlauf der Beke. Durch Maßnahmen wie die Entnahme der Mittelpfeiler und die Vergrößerung der lichten Höhe wird die Gefahr einer Verlegung erheblich reduziert. In der Gewässersohle wird durch Einengung des Fließquerschnitts eine Geschiebeführung angelegt. So werden Ablagerungen im Bereich der Brücken verhindert.
Entfernen von Sohlbefestigungen - Sohlbefestigungen, bestehend aus Betonhalbschalen und Ortbeton, werden entnommen durch und bruchgesprengtes Material ersetzt. Sofern natürlich anstehender Fels erreicht wird, verbleibt dieser in der Sohle. Vorhandene Steinstickungen werden lokal erhalten.
Grundrissverlegung - an unterschiedlichen Stellen wird die Beke aus ihrem gestreckten Grundriss verlegt und mäandrierend durch die Grünlandflächen geführt. Die Sohle wird angehoben,sodass ein breiteres und flacheres Querprofil entsteht. An den Prallhängen werden „schlafende Ufersicherungen“ angelegt, auf Sohlbefestigungen wird verzichtet.
Dorferneuerung - Als Maßnahmen zur Dorferneuerung sind ein gewässerbegleitender Weg und ein grünes Klassenzimmer geplant. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Stellenwert eines Gewässers im Bewusstsein der Menschen zu erhöhen.